Sandqvist

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Sandqvist – eine schwedische Erfolgsgeschichte

Dass die Marke Sandqvist heute in Schweden und darüber hinaus als Synonym für hochwertige, robuste Taschen gilt, ist ursprünglich einer Laune ihres namensgebenden Gründers zu verdanken. Er war ein vielbeschäftigter und erfolgreicher Ingenieur in einem internationalen Elektronikunternehmen, als er 2004 den Wunsch verspürte, sich stärker zu verwirklichen und Bleibendes zu schaffen, das seine stilistische Handschrift tragen sollte.

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Eines Nachts – Anton Sandqvist hatte eine Industrienähmaschine gekauft, die Deko und zugleich Anfang einer neuen Leidenschaft sein sollte - begann er, seine Geschicklichkeit zu erproben und eine Tasche nach seinen Vorstellungen zu nähen. Ungefähr 30 Arbeitsstunden später war sein Erstlingswerk vollendet: eine Laptoptasche, robust und lässig, dabei aber businesstauglich. Das große Interesse an seiner selbst geschaffenen Tasche beflügelte den Neu-Designer, und seine hartnäckige Suche nach Handelspartnern trug schnell Früchte: Die erste Sandqvist-Tasche wurde bald von 15 schwedischen Einzelhändlern vertrieben.

2006 reduzierte der Firmengründer seinen Hauptjob als Ingenieur, um sich verstärkt dem Taschendesign zu widmen. Er bekam Unterstützung von seinem Bruder Daniel und dessen Jugendfreund, Sebastian Westin, die bis dahin gemeinsam ein Popkultur-Magazin aufgebaut hatten und über ein umfangreiches Netzwerk im Mode- und Mediabereich verfügten. Die drei entschlossen sich, neben der bis dato überwiegend verwendeten Fahrzeugplane neue, natürliche Taschenmaterialien anzubieten. Mit diesem Plan entwarf Anton für die 2007er-Kollektion Taschen aus Kunstleder mit dem Modell "Arne" als Zugpferd.

Im gleichen Jahr wurde die größer werdende Produktion von Estland nach China verlegt. Die Modebranche wurde stärker auf das Sandqvist-Design aufmerksam, und mit der Internationalen Modemesse in Kopenhagen gelang der große Durchbruch, der Aufträge aus aller Welt mit sich brachte. Es folgten die erste Echtleder-Kollektion und die ersten Sandqvist-Rucksäcke im Jahr 2009.

Die vielen Inspirationen, die der Firmengründer überall aufnahm, ließen ihn 2009 nach neuen Partnern für hochwertigste Lederverarbeitung suchen. Er wurde in Indien fündig, wo er seitdem auf drei exklusive und verlässliche Lieferanten setzt. 2010 gab der Sandqvist-Chef endgültig seinen Ingenieursberuf auf, um sich komplett der Taschenkreation zu verschreiben. Die Kollektion wurde seitdem auf über 60 Modelle für unterschiedlichste Bedarfe sowie zahlreiche zusätzliche Produkte, wie z. B. Portemonnaies, Schürzen und Schuhe, erweitert.

Sandqvist - The story from Sandqvist Bags and Items AB on Vimeo.

Bei Sandqvist-Taschen trifft Design Funktion.

Die Produkte mit Sandqvist-Label tragen einen erkennbaren Stil: Sie sind lässig und zeitlos, robust und in vielerlei Hinsicht alltagstauglich – sowohl für den Alltag des den Unterschied suchenden Bankers als auch für den Abenteurer, dessen Rucksack allen Einflüssen der Natur trotzen muss. Bezeichnenderweise entstehen viele Sandqvist-Entwürfe in einer Holzhütte in der schwedischen Wildnis, fernab von repräsentativen Ateliers. Die Modelle tragen alle skandinavische Frauen- oder Männernamen und sind vielfach in mehreren Farben erhältlich.

Den größten Anteil am Sortiment haben die Rucksäcke, von denen hier nur ein kleine Auswahl genannt sei: Stig ist ein strapazierfähiger Unisex-Rucksack aus Canvas in sieben Farben, in allen Ausführungen mit edlen Echtlederriemen. Auch ein Laptop ist in ihm sicher aufgehoben. Den nimmt auch das Modell Lars Göran auf, das 23 Liter Fassungsvermögen hat, mit seiner multicolor-Farbgebung besticht und zwei große seitliche Außentaschen besitzt. Hege ist ein klassisch-eleganter, einfarbig schwarzer Rucksack, der genauso gut einen bis zu 15 Zoll großen Laptop zum Büro wie Einkäufe nach Hause transportiert.

Zum Sortiment gehören des Weiteren Reise- und Laptoptaschen mit dem begehrten Sandqvist-Aufnäher, beide in Stilrichtungen von elegant bis casual. Die Laptoptaschen im Querformat sind teils mit bequemem Schulterriemen, teils mit kurzem, handlichem Tragegriff ausgestattet. Erik ist das Modell mit der größten Farbvielfalt, inspiriert von den Farben der Natur. Für bis zu 13 Zoll große Laptops, Macbooks und Tablets stehen außerdem mehrere smarte Etuis mit Fütterung und extra großem Zipper zur Verfügung.

Unter den Einkaufstaschen ist Andy der Klassiker. Hinter dem männlich klingenden Namen verbirgt sich ein klassisch-schöner, femininer Shopper aus Canvas mit cognacfarbenen, längenverstellbaren Lederriemen. Bei 25 Liter Fassungsvermögen und den robusten Materialien ist für Andy auch ein großer Einkauf nur eine kleine Herausforderung.

Kuriertaschen, die sogenannten "Messenger Bags", sprechen vor allem eine junge und junggebliebene, dabei aber sehr qualitätsbewusste Kundschaft an. Jede Messenger Bag verfügt über eine durchdachte Innenaufteilung, einen stabilen Schulterriemen, einen abnehmbaren und verstellbaren Hüftgurt und ein oder zwei Echtlederriemen zum Verschließen.

Die Handtaschen sind durchgängig aus echtem Glattleder und in den Farben Schwarz oder Cognac erhältlich. Das Design ist schlicht und elegant und verrät skandinavisches Understatement. Wo Qualität auf den ersten Blick sicht- und mit der ersten Berührung fühlbar ist, bedarf es keiner kurzlebigen Extravaganzen.

Das Taschen-Sortiment wird vervollständigt durch Gürteltaschen, Kultur- und Handgelenktaschen sowie als folgerichtige Ergänzung durch Echtleder-Portemonnaies. Dieses kleine, aber feine Angebot ist für diejenigen gedacht, die sensible Gegenstände gern auf kompaktem Raum verstauen und sicher bei sich tragen wollen.

Echtleder und Canvas – diese Materialkombination eignet sich nicht nur für Taschen aller Art, sondern auch für Schürzen, Schuhe und möglicherweise weitere Produkte, die dem künftigen Sandqvist'schen Erfindungsgeist überlassen sind. Es lohnt sich, das Angebot der schwedischen Designer regelmäßig zu beobachten. Eines ist sicher: Alle Produkte werden von den Firmenchefs selbst entwickelt und erprobt.

Nachhaltigkeit und Verantwortung werden bei Sandqvist großgeschrieben. Es passt zu den naturliebenden Firmengründern, dass die Verantwortung für Mensch und Umwelt über die eigenen Landesgrenzen hinausgeht: Es findet nicht nur ein persönlicher Austausch mit den indischen Partnerfirmen statt. Vielmehr wirken die "Sandqvist-Macher" direkt auf die Arbeitsbedingungen in den für sie tätigen Fabriken ein: Die indischen Fabrikarbeiter/innen erhalten rentenwirksame Zahlungen, müssen keine Nachteile durch eine Kranken- oder Elternzeit fürchten, die maximale Arbeitszeit und bezahlte Überstunden sind vertraglich geregelt, und Kinder- und Zwangsarbeit sind nicht zulässig. Diese für Indien keineswegs selbstverständlichen Konditionen münden in hervorragenden Arbeitsergebnissen. Sandqvist-Produkte zu kaufen, heißt beste Qualität mit einem guten Gewissen zu kaufen.