Hoptimist

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Lachen ist ein Lebenselixier, das uns glücklich und gesund hält

„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“ - Die Erfahrung, dass dieses Zitat von Charly Chaplin absolut wahr ist, hat wohl jeder von uns schon einmal gemacht. Auch wissenschaftliche Studien belegen, dass Lachen die Gesundheit fördern kann: ...

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Der Abbau von Stress, völlige Entspannung und die Ausschüttung von Glückshormonen sorgen dafür, dass wir uns nach einem herzlichen Lachanfall einfach pudelwohl fühlen. Daher ist es das Ziel des dänischen Unternehmens Hoptimist, mithilfe ihrer niedlichen, hüpfenden Figuren so viele Menschen wie möglich zum Lachen zu animieren und Freude in ihr Leben zu bringen.

Wie die Hoptimisten das Licht der Welt erblickten

Alles begann damit, dass der dänische Möbeltischler Hans Gustav Ehrenreich nach dem 2. Weltkrieg in der keinen Stadt Stilling seinen Familienbetrieb namens „Ehrenreichs trækunst“, zu Deutsch „Ehrenreichs Holzkunst“, gründete. Dort fertigte er aus verschiedenen afrikanischen Hölzern Zier- und Gebrauchsgegenstände an, die er nicht nur in Kopenhagen, sondern dank guter Geschäftsbeziehungen auch in den Vereinigten Staaten ausstellte.

Weltweite Aufmerksamkeit und Anerkennung wurde Ehrenreich zuteil, als er im Jahre 1968 die ersten Hoptimisten erschuf. Er hatte kreative Ideen in Hülle und Fülle und begann zunächst mit der Produktion von bunten Mobiles, die kleine, runde Vögelchen mit lustigen Gesichtern zierten – die bekannten „Birdies“ waren geboren. Bereits ein Jahr später, 1969, war die Familie der Hoptimisten um mehrere Figuren gewachsen, die den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Zu den bekanntesten der wackelnden und hüpfenden Spielzeuge zählen der kleine Frosch „Kvak“ sowie die süße „Bimble“ und ihr Freund „Bumble“, die eine besonders erfolgreiche Karriere hinlegen sollten.

Darüber hinaus stellte Hans Gustav Ehrenreich sein handwerkliches Können bei Ausstellungen des Kunstgewerbes im In- und Ausland zur Schau. Er erhielt nicht nur zahlreiche nationale, sondern auch internationale Ehrungen, was weiterhin dazu beitrug, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern.

Der Erfolg von Ehrenreichs Erfindung machte letztendlich einige Veränderungen und Anpassungen in seinem kleinen Familienbetrieb notwendig. Da sich die hohe Nachfrage nach den lustigen Figuren mit der Sprungfeder in der Mitte, die zunächst alle von Hand aus Holz gefertigt wurden, unmöglich befriedigen ließ, stieg der Tischler schließlich auf ein unglaublich innovatives Material der damaligen Zeit um – Kunststoff.

Dank der Verwendung von Plastik ließen sich die Figuren nun in Formen gießen. Auf diese Weise wurde es möglich, die Hoptimisten in sehr viel größerer Stückzahl herzustellen und zu bedeutend niedrigeren Preisen anzubieten. Darüber hinaus stellte er jede Menge neuer Mitarbeiter ein, der Betrieb wuchs und wuchs. Bald wurde auch die angestammte Werkstatt in Stilling zu klein. Das Unternehmen musste sich also eine neue Produktionsstätte suchen und zog nach Alken um. Neben der neuen Produktionsanlage wurde zudem in eine eigene Stromversorgung investiert und die vielen neuen Mitarbeiter brachten hohe Ausgaben in Form von Sozialleistungen mit sich.

Die Ausgaben waren immens, doch die Geschäfte liefen hervorragend und das Unternehmen florierte. Zu Problemen kam es erst, als zu Beginn der 1970er Jahre die Weltwirtschaft durch die Ölkrise einen herben Schlag einstecken musste. Aufgrund der Krise stiegen die Ölpreise und somit auch die Kosten für Kunststoff erheblich an. Angesichts dieser Entwicklung musste die Produktion der lachenden Hoptimisten im Jahre 1974 schließlich eingestellt werden.

Wie die fröhlichen Hoptimisten den Weg zurück in die Erfolgsspur fanden

Bei vielen mögen die bunten Spielzeuge nach 1974 in Vergessenheit geraten sein – jedoch nicht bei allen. Die Designerin Lotte Steffensen und ihr Mann Bo erinnerten sich an ihr Spielzeug aus Kindertagen, das in der Lage gewesen war, auf Fingerdruck gute Laune zu verbreiten. Daher fassten sie den Entschluss, das alte Design wieder in der Welt bekannt zu machen und gründeten im Jahre 2009 das Unternehmen Hoptimist.

Sie entwerfen die kleinen Hüpfer teilweise in ganz neuen Materialien wie Gold, Kupfer oder Chrom, doch auch in den klassischen Materialien Kunststoff und Holz. Zudem versuchen die Steffensens stets, den Hoptimisten immer neue Ausdrücke zu verleihen. Dabei sind sie sich jedoch jederzeit der Tradition sowie ihrer Verantwortung bewusst, weshalb sie das ursprüngliche Design und die Idee des Urvaters nie aus den Augen verlieren. Aus diesem Grund wird das gesamte Sortiment ausschließlich in Dänemark designt, entwickelt und produziert und auch Ehrenreichs Art und Weise, die kleinen Gefährten zu zeichnen, wurde beibehalten.

Er gebrauchte dazu nichts weiter als einen Zirkel und eine Ellipse. In ihrem Shop sind all die altbekannten Gesichter vertreten: Bimble und Bumble, die Frösche Kvik und Kvak und auch die Birdies warten dort nur darauf, neu entdeckt zu werden. Doch auch ganz neue Familienmitglieder sind dabei. Clowns, Wikinger, Studenten oder Hoptimisten mit romantischen Liebesbotschaften versprühen pure Lebensfreude und auch für die verschiedensten Feiertage, sei es Geburtstag, Ostern oder Weihnachten, findet sich im Handumdrehen das passende Wackelgeschenk.

Mit einem Lächeln Lächeln verbreiten

Lachen ist gesund, es kann die Lebensqualität erheblich verbessern und sogar Heilungsprozesse beschleunigen. Auf diesem Wissen basiert auch die Arbeit von Klinik-Clowns, die in Absprache mit den Ärzten stets daran arbeiten, gerade jungen Patienten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Studien belegen in der Tat, dass Kinder, die zum Lachen gebracht werden, schneller wieder genesen und das Krankenhaus bereits nach kürzerer Zeit wieder verlassen können. Da sich Hoptimist der Bedeutung dieser Arbeit bewusst ist, unterstützt es die dänischen Klinik-Clowns und ist seit 2011 sogar deren Hauptsponsor. Einen Anteil der Einnahmen von allen verkauften Clowns aus der Hoptimisten-Familie spendet das Unternehmen an die Klinik-Clowns und trägt auf diese Weise dazu bei, den Krankenhausaufenthalt für so viele Kinder wie möglich angenehm und positiv zu gestalten. Somit ist es auch keine große Überraschung, dass Dänemark als eines der glücklichsten Länder der Welt gilt.